07.03 - 20.06.2010
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Eine Wanderausstellung von Schönecken nach Prüm / EifelMit Christel Schneider stellen wir die älteste noch lebende Malerin der Eifel vor, die am 19. April 2010 ihren 86. Geburtstag feiern wird. Die Schönecker Artothek-Galerie Dogan zeigt vom 7. März bis 18. April gut zwei Dutzend Aquarelle von Christel Schneider in ihren Ausstellungsräumen am Alten Markt 11. Am 7. März, dem ersten Ausstellungssonntag, ist die Malerin selbst von 15:00 bis 16:00 Uhr in der Galerie anwesend und freut sich auf das Gespräch mit der Bevölkerung. Vom 20. April bis 20. Juni werden Christel Schneiders Bilder dann auch noch auf der Kunst-Station des St. Joseph Krankenhauses Prüm mit ihren fröhlichen Farben den eher leidvollen Krankenhausalltag erhellen. Ausstellungsorte und Termine:
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Christel Schneider wurde am 19. April 1924 in Daun / Vulkaneifel geboren. Von 1944 - 55 erster Malunterricht bei dem expressionistischen Maler Pitt Kreuzberg in Schalkenmehren. Er erweckte bei ihr die Freude an den Farben und öffnete ihr die Augen für die Schönheit der Eifellandschaft. Von 1955 - 58 jährlicher Besuch der Sommerakademie in Salzburg, wo sie sich bei Oskar Kokoschka in der Kunst des Portraitierens und des Aquarellierens perfektionierte. 1957 erhielt sie den 2. Oskar-Kokoschka-Preis in Salzburg. Zu ihrer eigenen meditativen und sehr freien Interpretation der Landschaft ihrer Heimat fand Christel Schneider ab 1964 unter Anleitung von Prof. Heribert Losert in der Sommerakademie St. Johann bei Regensburg. Fortan war die unberührte Natur bevorzugtes Thema der Malerin und ist es bis heute geblieben. In weichen grünen und ocker Farbwellen ziehen sich Hügel und Täler in ihren Aquarellen schier endlos dahin, im Einklang mit leichten weißen Wolkenfetzen auf meist tiefblauem Himmel. Nur selten ist ein bestimmter Ort auszumachen: Christel Schneider interessiert sich vor allem für das Eifeltypische der heimischen Landschaft. In einem eigenartigen Gegensatz zu den vereinfachten, ineinander übergehenden Formen der Hügelketten steht der Bildvordergrund. Er ist bei ihr meist besetzt von blühenden oder verblühenden wild wachsenden Pflanzengruppen, mit denen der Wind zu spielen scheint. Diese Eifelflora ist zeichnerisch recht detailliert ausgearbeitet. Fast möchte man sagen, Christel Schneiders Landschaften seien vor allem Kulisse für weiße, gelbe und rosa Blüten, die davor wie auf einer Bühne defilieren und eine erfrischende Natürlichkeit und Heiterkeit ausstrahlen, die man bei manchen berühmteren Eifelmalern vermisst. Im Jahre 1984 wurde Christel Schneider mit dem Kaiser-Lothar-Preis der Stadt Prüm geehrt. Auszeichnungen nimmt die Künstlerin gelassen hin mit der ihr eigenen humorvollen Bescheidenheit, die ihr auf Anhieb die Sympathie jedes Atelierbesuchers sichert. Wir wünschen der rüstigen 86 jährigen Malerin noch viele Jahre frohen Schaffens in ihrem Hause in der Dauner Lindenstraße. |